Evaluierung der Ersteinrichtung eines neuen Leit- und Informationssystems

Auftraggeber: polyform Büro für Grafik und Produktdesign, Berlin gemeinsam mit Vangenhassend GmbH, Kaarst

Ort: DRV Bund, Berlin. Das 100 Meter hohe Hochhaus der Deutschen Rentenversicherung Bund wurde vom Architekten Hans Schaefers geplant, in den Jahren 1973 bis 1977 gebaut und steht am Hohenzollerndamm im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Seit 2013 wurde es saniert.

Zeitraum der Evaluation: März bis April 2021

Aufgabe/Fragestellung:  2021 wurde für das Gebäude ein neues Leit- und Orientierungssystem für Mitarbeiter*innen und Besucher*innen  der DRV Bund entwickelt. Im Rahmen einer Pilotphase wurde geklärt, ob das Konzept und die Umsetzung des Leitsystems verständlich, hilfreich und nützlich ist. Dazu wurden zunächst vor-Ort-Begehungen mit verschiedenen Zielgruppen geplant und vorbereitet. Wegen der COVID-19- Einschränkungen wurden diese kurzfristig in eine Online-Befragung geändert.

Methode: Die standardisierten Online-Interviews wurden so programmiert, dass (in der Regel ortsfremde) Mitarbeiter*innen über eine digitale Anwendung verschiedene Orientierungsaufgaben präsentiert bekamen. Zur Lösung dieser Aufgaben bewegten sie sich selbständig durch das Gebäude und wurden an strategisch wichtigen Entscheidungspunkten jeweils um kurze Feedbacks gebeten.

Ergebnis: Empfehlungen für leichte Überarbeitungen in der Gestaltung und der Ausführung zur Erhöhung der Nutzerfreundlichkeit.

Evaluierung des Leit- und Informationssystems

Auftraggeber: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Partner: polyform Büro für Grafik und Produktdesign, Berlin

Zeitraum: Februar 2017 bis April 2018

Ziel: Die von David Chipperfield Architects geplante James-Simon-Galerie wird als neues, zentrales Eingangsgebäude auf der Museumsinsel Berlin errichtet und muss zukünftig vielfältigen Serviceaufgaben gerecht werden. Das Leitsystem soll diese Funktionen unterstützen.

Aufgabe/Fragestellung: Im Rahmen einer Pilotphase wurde geklärt, ob das Konzept und die Umsetzung des Leitsystems verständlich, hilfreich und nützlich ist. Die Vor-Ort-Befragungen wurden im Februar 2018 umgesetzt.

Methoden: Standardisierte Interviews mit Orientierungsaufgaben von Besucher*innen in deutscher und englischer Sprache an strategisch wichtigen Entscheidungspunkten im Gebäude

Ergebnis: Empfehlungen für Gestaltung und Ausführung

Mehr Informationen:

Berlin TXL – The Urban Tech Republic: Konzept Leitsystem

Auftraggeber: Te­gel Pro­jekt GmbH

Partner: Moniteurs Kommunikationsdesign GmbH

Zeitraum: August - Dezember 2016 sowie 2019

Ziel: Das Gelände des Flughafens Tegel wird nach Still­le­gung in einen nachhaltigen For­schungs- und In­dus­trie­park ver­wan­delt. Im Mittelpunkt stehen die urbanen Herausforderungen Wasser, Mobilität, Energie, Wertstoffe und Recyling sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Planungen für das 500 ha große Areal laufen auf Hochtouren. 

Aufgabe/Fragestellung: Auf dem Gelände werden über 22.000 Menschen arbeiten und studieren können. Die UTR soll den höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit gerecht werden - auch in Bezug auf Mobilität und IKT. Das spiegelt sich auch im Leitsystem wider.
Methoden: Wir starten mit einer Nutzerbedarfsanalyse und leiten daraus alle Empfehlungen für ein innovatives Leitsystem ab.

Ergebnis: Konzept für ein Leitsystem

Zehn touristische Wegeleitsysteme weltweit

Auftraggeber: Stiftung GrünBerlin GmbH & Moniteurs Kommunikationsdesign GmbH

Zeitraum: Oktober - Dezember 2015

Ziel: Berlin möchte in den kommenden Jahren das touristische Leit- und Informationssystem weiter ausbauen.

Aufgabe/Fragestellung: Im Vorfeld fand eine Evaluation statt, um systematisch von den Erfahrungen anderer Großstädte zu lernen.
Methoden: Für die Analyse und die Ableitung von Szenarien für die Stadt Berlin wurden wir gemeinsam mit Moniteurs beauftragt. Wir untersuchten zehn Städte mit einem vorbildlichen touristischen Wegeleitsystem, diese sind in Deutschland: Dresden, Potsdam, Düsseldorf und Frankfurt und international: Bristol, London, New York, Sydney, Wien und Zürich. Dabei kamen neben der Online-Recherche auch Interviews und Befragungen zum Einsatz.

Ergebnis: Gutachten und Empfehlungen

Kombiniertes Leit- und Informationssystem für das Märkische Viertel, Berlin

Auftraggeber: Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, Fachbereich Stadtplanung und Denkmalschutz & Moniteurs Kommunikationsdesign GmbH

Ort: Märkisches Viertel, Berlin

Zeitraum: Oktober 2013 - September 2015

Ziel: Entwicklung, Erprobung und Umsetzung eines neuen Leit- und Orientierungssystems für das Märkische Viertel

Aufgabe/Fragestellung: Das Märkische Viertel ist eine Großraumsiedlung (3,2 qkm) mir rd.  40.000 Bewohnern, die Orientierung fällt dort schwer. Im 50. Jahr des Bestehens soll ein neues Leit- und Informationssystem entwickelt und umgesetzt werden mit den Zielen den Langsamverkehr zu fördern und die Nutzung des öffentlichen Raums zu erhöhen.
Methoden: Stadtforschung mit Vor-Ort-Analyse der bisherigen Beschilderung, Beobachtung und Interviews mit BewohnerInnen, Expertengespräche, mental mapping, Auswertung statistischer Verkehrs- und Unfall-Daten, Analyse der typischen Fehlorientierungen, Ableiten der wichtigsten Ziele und Entscheidungspunkte, Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, Evaluation der Prototypen der Karten und Schilder, Beratung bei allen relevanten Entscheidungen

Ergebnis: Die Umsetzung des neuen Leitsystems erfolgt im Sommer 2015

Partner: S.T.E.R.N. Berlin Behutsame Stadterneuerung GmbH

mehr Info: Stadtumbau Berlin, Projekte im Stadtumbau MV, Leit- und Infosystem MV

Evaluation der Informations- und Besucherlenkungs-systeme der Museumsinsel, Berlin

Auftraggeber: polyform Büro für Grafik und Produktdesign, Berlin

Ort: Museumsinsel, Berlin

Zeitraum: Februar bis Mai 2004

Ziel: Erprobung eines neuen Informations- und Besucherlenkungssystems

Aufgabe/Fragestellung: Die Museumsinsel wird jährlich von über 3 Mio Gästen aus aller Welt besucht. Große Umbau- und Renovierungsmaßnahmen finden bei zum Teil laufenden Betrieb der Museen statt.
Methoden: Vor-Ort-Befragung (standardisierte Interviews mit Orientierungsaufgaben) von 508 BesucherInnen in deutscher und englischer Sprache an strategisch wichtigen Entscheidungspunkten; acht verschiedene Elemente der Schilder, Faltblätter, Informationstafeln in jeweils alternativen Darstellungsvarianten

Ergebnis: Klare Empfehlungen für Gestaltungsvarianten auf allen Ebenen; Verbesserungsvorschläge für Detailkorrekturen; dadurch signifikante Reduktion von Fehlern und Missverständnissen bei gleichbleibend hoher gestalterischer Kohärenz und ästhetischer Qualität

mehr Info: Polyform Museumsinsel

Orientierungs- und Leitsystem für das Landgericht Tegeler Weg, Berlin

Auftraggeber: Landgericht Berlin

Ort: Landgericht Tegeler Weg in Berlin Charlottenburg

Zeitraum: Oktober 2008 bis April 2009, Ergänzung 2012

Ziel: Entwicklung, Erprobung und Umsetzung eines neuen Leit- und Orientierungssystems

Aufgabe/Fragestellung: Entwicklung und Umsetzung eines Besucherlenkungssystems für den denkmalgeschützten, historischen Altbau (1901-06) und den angrenzenden Erweiterungsbau aus den 1970er Jahren.
Methoden: Vor-Ort-Analyse der bisherigen Beschilderung, Beobachtung der Besucherströme und Analyse der typischen Fehlorientierungen, Ableiten der wichtigsten Entscheidungspunkte der BesucherInnen, Entwurf eines Farbsystems und der passenden Beschilderung, Produktionsüberwachung 

Ergebnis: Entwicklung und Umsetzung von Türschildern, Fahnen, Wegweisern und Übersichtsstelen

 

 

Orientierungs- und Leitsystem für die Senatsverwaltung für Justiz, Berlin, Salzburger Straße

Auftraggeber: Landgericht Berlin

Ort: Senatsverwaltung für Justiz, Salzburger Straße, Berlin Schöneberg

Zeitraum: Oktober 2008 bis April 2011,

Ziel: Entwicklung, Erprobung und Umsetzung eines neuen Leit- und Orientierungssystems

Aufgabe/Fragestellung: Entwicklung und Umsetzung eines Besucherlenkungssystems für den historischen Altbau "Nordsternhaus"
Methoden: Vor-Ort-Analyse der bisherigen Beschilderung, Beobachtung der Besucherströme und Analyse der typischen Fehlorientierungen, Ableiten der wichtigsten Entscheidungspunkte der BesucherInnen, Entwurf eines Farbsystems und der passenden Beschilderung, Produktionsüberwachung 

Ergebnis: Entwicklung und Umsetzung von Türschildern, Fahnen, Wegweisern und Übersichtsstelen

 

 

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