Wir erheben und analysieren die Ansprüche und Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern vor oder während der Planung und führen systematische Wirkungsanalysen durch in den Bereichen Naturschutz, Umweltschutz, Kommunikation, Wohnen, Arbeit, Bildung, Freizeit, Mobilität.

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Evaluation der Freiwilligeneinbindung des Citizen-Science-Projekts "Wildkatzensprung"

Auftraggeber: BUND Bundesverband

Ort: in zehn Bundesländern

Zeitraum: Januar bis Dezember 2016

Ziel: In der bis zum Jahresende 2016 laufenden Evaluation werden u.a. die Motivationen, die Erkenntnisse und die Erlebnisse der rund 750 freiwilligen „Lockstock-Betreuer“ erforscht. 

Aufgabe/Fragestellung: Das Projekt Wildkatzensprung läuft seit 2011 unter Federführung des BUND und zehn seiner Landesverbände. Es besteht aus Komponenten, in denen Freiwillige unterschiedliche Aufgaben übernehmen können, einige davon sind s.g. Citizen Science Aufgaben. Das Projekt ist sehr erfolgreich verlaufen, in der Evaluation werden die Erfolgsfaktoren des Projekts identifiziert.
Methoden: Fokusgruppen, qualitative und quantitative Befragungen, Expertengespräche, Vorträge und Workshops

Ergebnis: Ausführliche Motivstrukturanalyse, Empfehlungen für die Planung und Durchführung vergleichbarer Projekte

mehr Info: Projektdarstellung auf: Wildkatzensprung. Das Projekt wird gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Förderprogramms Biologische Vielfalt.

Besucherstrukturanalyse und formative Evaluation der Ausstellung im "Haus der Berge", Nationalparkzentrum, Berchtesgaden

Auftraggeber: Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Ort: Haus der Berge, Nationalparkzentrum, Berchtesgaden

Zeitraum: September 2013 - März 2015

Ziel: Besucherforschung und formative Evaluation der Dauerausstellung "Vertikale Wildnis"

Aufgabe/Fragestellung: Das Haus der Berge eröffnete im Mai 2013. Daher wurde im ersten Jahr eine repräsentative Besucherforschung durchgeführt und die Ausstellung in Hinblick auf ihre Wirkung evaluiert.
Methoden: 2000 Fragebogen, 109 Kurz-Interviews, 60 Tiefeninterviews, 604 Verhaltensbeobachtungen von Besuchern, Expertengespräche, Beratung bei relevanten Entscheidungen

Ergebnis: Ausführliche Besucherstruktur-analyse, Anpassung der Ausstellungselemente ausgewählter Stationen

Ausstellungskonzept: Atelier Brückner, Stuttgart

mehr Info: Nicola Moczek & Ulrich Brendel "Erlebnis und Erkenntnis - Naturschutzkommunikation im Nationalparkzentrum 'Haus der Berge' in Berchtesgaden" (Seite 57-71). Kostenloser download über BfN-Schriftenreihe.

 

Haus der Berge: Strategie 2025

Auftraggeber: Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Ort: Haus der Berge, Nationalparkzentrum, Berchtesgaden

Zeitraum: August 2015 - März 2016

Ziel: Strategische Entwicklung bis 2025

Aufgabe/Fragestellung: Auf der Basis der Besucherforschung und weiterer Studien sollen Empfehlungen für die langfristige weitere Entwicklung des Hauses abgeleitet werden.
Methoden: Kurz-Interviews mit Urlaubern, Online-Befragungen nach dem Besuch des Haus der Berge, Expertengespräche mit Touristikern und Entscheidern, Beratung bei relevanten Entscheidungen

Ergebnis: Empfehlungen für die Strategie 2025

Regelakzeptanz von Besuchern im Nationalpark Harz

Auftraggeber: Nationalparkverwaltung Harz

Ort: Rundwanderweg Oderteich, Sankt Andreasberg

Zeitraum: Sommer 2003

Aufgabe/Fragestellung: Am Rundwanderweg wurde durch Ranger verstärkt beobachtet, dass Besucher den Hauptweg verlassen und in die empfindliche Schutzzone eindringen. Es sollte herausgefunden werden, warum das so ist und was dagegen getan werden kann.
Methoden: Beobachtungen und Befragungen der Wanderer, Expertengespräche, Workshop und Beratung bei relevanten Entscheidungen

Ergebnis: Ausführliche Verhaltensanalyse, Empfehlungen für konkrete Maßnahmen vor Ort.

mehr Info: Moczek, N. & Rambow, R. (2009). Besucherlenkung am Oderteich im Nationalpark Harz. Umweltpsychologie, 13, 121-137. download

 

Post Occupancy Evaluation des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKMZ), Cottbus

Auftraggeber: BTU Cottbus

Ort: Cottbus

Zeitraum: Sommer 2005

Aufgabe/Fragestellung: Vergleich von Expertenurteilen und Nutzererfahrungen am Beispiel eines architektonisch herausragenden Gebäudes.
Methoden: Systematische Analyse der veröffentlichten Meinung, Befragungen verschiedener Nutzergruppen (Studierende, Beschäftigte), Verhaltensbeobachtungen, Nutzungsspurenanalyse.

Ergebnis: Empfehlungen für nachträgliche Anpassungsmaßnhamen zur Verbesserung der Nutzungsqualität; Empfehlungen zur Architekturkommunikation.

 

 

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