PROJEKTE:
LEIT- UND ORIENTIERUNGSSYSTEME
WAYFINDING

Entwicklung und Umsetzung eines Orientierungs- und Leitsystems für die Senatsverwaltung für Justiz, Berlin, Salzburger Straße 21-25 (2008-2011).


Entwicklung und Umsetzung eines Orientierungs- und Leitsystems für das Landgericht Tegeler Weg, Berlin (2008).

  1. Auftraggeber: Landgericht Berlin 

  2. Ort: Landgericht Tegeler Weg  (Berlin Charlottenburg)

  3. Zeitraum: Oktober 2008 bis April 2009

  4. Aufgabe/Fragestellung: Entwicklung und Umsetzung eines Besucherlenkungssystems für den historischen Altbau und den angrenzenden Erweiterungsbau aus den 1970er Jahren.
    Der denkmalgeschützte Altbau des Landgerichts wurde 1901 bis 1906 nach Entwürfen von Hermann Dernburg und Ernst Heinrich Petersen in Anlehnung an einen romanischen Kaiserpalas errichtet.

  5. Methoden: Vor-Ort-Analyse der bisherigen Beschilderung, Beobachtung der Besucherströme und Analyse der typischen Fehlorientierungen, Ableiten der wichtigsten Entscheidungspunkte der BesucherInnen, Entwurf eines Farbsystems und der passenden Beschilderung, Produktionsüberwachung 

  6. Ergebnisse:  Entwicklung und Umsetzung von Türschildern, Fahnen, Tafeln und Übersichtsstelen (Erdgeschoss und 1. Obergeschoss)


Evaluation der Informations-, Orientierungs- und Besucherlenkungssysteme der Museumsinsel Berlin, (02-05/2004)

  1. Auftraggeber: polyform Büro für Grafik und Produktdesign, Berlin

  2. Ort: Berlin, Museumsinsel

  3. Zeitraum: Februar bis Mai 2004

  4. Aufgabe/Fragestellung: Evaluation unterschiedlicher Varianten für ein neues Informations-, Orientierungs- und Besucherlenkungssystem

  5. Methoden: Vor-Ort-Befragung (standardisierte Interviews mit Orientierungsaufgaben) von 508 BesucherInnen in deutscher und englischer Sprache an strategisch wichtigen Entscheidungspunkten; acht verschiedene Elemente der Schilder, Faltblätter, Informationstafeln in jeweils alternativen Darstellungsvarianten

  6. Ergebnisse:  Klare Empfehlungen für Gestaltungsvarianten auf allen Ebenen; Verbesserungsvorschläge für Detailkorrekturen; dadurch signifikante Reduktion von Fehlern und Missverständnissen bei gleichbleibend hoher gestalterischer Kohärenz und ästhetischer Qualität